[Uni-Hamburg]

(16.1.1976-31.12.1977)
Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Hamburg (Heute: Hochschulr für Angewandte Wissenschaften Hamburg) bekam ich als Berufsanfänger eine befristete Anstellung an der Uni Hamburg im damaligen Institut für Informatik (heute: Fachbereich Informatik).

Innerhalb eines Drittmittelprojektes war ich verantwortlich für den Aufbau einer Rechnerkopplung zwischen zwei Maschinen der Firma Interdata (Perkin Elmer). (Hier das Frontpanel der Interdata M70. Mit den Schaltern wurde z.B. ein Bootstrap-Programm eingegeben. Dieses Bild zeigt einige Peripherie.) Dies waren 16-Bit Rechner auf Basis von TTL 74 Bausteinen mit echtem Kernspeicher, der auf 64kBytes ausgebaut werden konnte. Zur Peripherie gehörten Lochkartenleser (1 und 2), Lochstreifenleser und -stanzer. Auch eine Wechselplatte mit einer Kapazität von 1MByte war vorhanden.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang natürlich die legendäre Teletype ASR 33 mit ihrer einmaligen mechanischen Konstruktion.

In dem Drittmittelprojekt habe ich im wesentlichen die Hardware für die Rechnerkopplung entwickelt und zusammengebaut. Die Testsoftware habe ich in Assembler, der dem IBM System/360 ähnlich war, geschrieben. Das Projekt war für mich der Einstieg in die Computerei.

Natürlich hat sich der Maschinenpark des heutigen Informatik Rechenzentrums ziemlich verändert.

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Letzte Änderung: 14.August 2014